Was 1,8 % Unterschied in der Erkennungsrate wirklich bedeuten: Eine Umsatzperspektive

Arivo Parking System mit Arivo Cashless

98 % Kennzeichenerkennungsrate klingt überzeugend. Aber reicht das aus? Im laufenden Parkbetrieb zählt jedes Prozent, vor allem, wenn es um den Umsatz und die langfristige Effizienz des Parksystems geht. In diesem Beitrag rechnen wir vor, warum es sich lohnt, genau hinzusehen und wie Betreiber:innen stille Verluste vermeiden können.

 

Inhalt

Warum die Erkennungsquoten oft unterschätzt werden

Der stille Verlust: Ein Rechenbeispiel

Worauf Entscheider:innen achten sollten: 3 konkrete Tipps

Tipp 1: Schauen Sie sich die technischen Rahmenbedingungen genau an

Tipp 2: Holen Sie sich echtes Feedback aus der Praxis

Tipp 3: Sehen Sie Kennzeichenerkennung als Grundlage und setzen Sie auf die richtige Software

Fazit

 

Arivo Parking System mit Arivo Cashless

 

Warum die Erkennungsquoten oft unterschätzt werden

Viele Anbieter werben mit hohen Erkennungsraten bei der Kennzeichenerkennung. Doch zwischen 98 % und 99,8 % liegt mehr als eine scheinbar kleine Differenz. In der Realität bedeuten diese 1,8 % Unterschied oft tausende Euro weniger Umsatz – Jahr für Jahr. Was viele unterschätzen: Schon kleine Abweichungen in der Erkennungsrate können durch eine Vielzahl an Parkvorgängen einen großen wirtschaftlichen Unterschied machen.

Hinzu kommen indirekte Folgen einer schlechteren Erkennungsrate wie z. B. ein erhöhter Supportaufwand und ein schlechteres Nutzererlebnis. All das kostet Zeit, Geld und Vertrauen. Erkennt das System nicht (nahezu) alle Ein- und Ausfahrten zuverlässig, werden auch die Auswertungen zur Auslastung oder Nutzung ungenauer oder gar verfälscht. Das erschwert erheblich die Auslastungsoptimierung.

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Lesetipp: Eine zuverlässige Kennzeichenerkennung bildet die Basis für erfolgreiche digitale Parkraumbewirtschaftung. Welche 9 Merkmale Sie dabei unbedingt erfüllen sollte, können Sie in diesem Blogpost nachlesen. 

 

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Der stille Verlust: Ein Rechenbeispiel

Was machen 1,8 % Unterschied in der Erkennungsrate tatsächlich aus? Das zeigt ein einfaches Rechenbeispiel. Nehmen wir eine mittelgroße Parkfläche mit rund 250 Parkvorgängen täglich. Stellen wir nun eine Fehlerquote von 2 % einer Quote von 0,2 % gegenüber.

Szenario 1: 98 % Erkennungsquote und 2 % Fehlerquote

Hier haben wir eine Fehlerquote von 2 %, bei täglichen 250 Parkvorgängen sind das 5 fehlende Parkvorgänge pro Tag. Bei einer durchschnittlichen Parkgebühr von 6 €, entgehen dem Betreibenden 30 € pro Tag und 900 € im Monat. Aufsummiert auf das Jahr entgehen 10.800 €.

Szenario 2: 99,8 % Erkennungsquote und 0,2 % Fehlerquote  

Beträgt die Fehlerquote hingegen 0,2 %, werden 0,5 Parkvorgänge pro Tag nicht erkannt. Das sind bei einer gleichbleibenden Parkgebühr von 6 €, ein Verlust von 90 € pro Monat und 1.080 € pro Jahr.

Der Unterschied zwischen den beiden Szenarien beträgt jährlich ganze 9.700 €. Der einzige Unterschied: Eine präzisere Erkennungsquote. Gerade bei stark frequentierten Parkflächen oder mehreren Standorten summieren sich kleine Unterschiede schnell zu einem fünftstelligen Betrag pro Jahr.

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Einzelne Fehllesungen lassen sich trotz modernster Technik nie ganz ausschließen, z. B. durch sehr stark verschmutzte Kennzeichen. Wichtig ist jedoch, dass das System im alltäglichen Parkbetrieb über lange Zeit zuverlässig arbeitet. 

 

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Worauf Entscheider:innen achten sollten: 3 konkrete Tipps

Die Auswahl des richtigen Kennzeichenerkennungssystems wird damit zu einem entscheidenden Faktor für die Wirtschaftlichkeit einer Parkfläche. Diese drei Tipps helfen dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen und spätere Überraschungen zu vermeiden.

Tipp 1: Schauen Sie sich die technischen Rahmenbedingungen genau an

Nicht nur eine intuitive und zuverlässige Software bestimmt über die Qualität eines Systems, auch die technischen Grundlagen müssen stimmen. Dazu gehören:

  • Eine schnelle Erkennungsrate: Gute Systeme erkennen Kennzeichen auch bei höherer Geschwindigkeit zuverlässig – idealerweise bis zu 50 km/h. Das ist besonders wichtig bei Freeflow-Zufahrten oder geraden Straßen.
  • Eine Lesetechnologie mit mehrfachen Scans: Statt nur ein Bild auszuwerten, setzen hochwertige Systeme auf mehrere Scans und berechnen daraus das beste Ergebnis. So werden Lesefehler durch Sonne, Schatten oder Reflexionen ausgeglichen.
  • Eine automatische Erkennung der Fahrtrichtung: Das System erkennt selbstständig, ob ein Fahrzeug ein- oder ausfährt und die Parkvorgänge werden korrekt zugeordnet. 
Arivo Camera zur Kennzeichenerkennung

 

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Bestehendes System mit Kennzeichenerkennung aufrüsten statt komplett neu anschaffen? Das geht auch. Und die Stadtgarage Dornbirn macht es vor. Wie die Arivo Kennzeichenerkennung inklusive Software das Parken dort komfortabler und effizienter gemacht hat, können Sie hier nachlesen.

 
 

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Tipp 2: Holen Sie sich echtes Feedback aus der Praxis

Zahlen, Daten, Fakten bilden oft die Basis von Entscheidungen. Besonders wertvoll ist allerdings auch ein Blick auf vergleichbare Projekte, der ihnen zeigt, wie gut ein System in der Praxis wirklich funktioniert.

Wählen Sie dazu idealerweise Parkflächen mit ähnlichen Rahmenbedingungen, z.B. Freeflow oder beschrankt, vergleichbare Use Cases und ähnliche Besucherzahlen. Am besten parken Sie selbst einmal vor Ort – so erleben Sie den gesamten Ablauf direkt aus der Perspektive der Kund:innen.

Ebenso wertvoll ist der direkte Austausch mit Referenzkund:innen. Gespräche mit Betreiber:innen geben ehrliche Einblicke in den täglichen Betrieb: Wie stabil läuft das System? Wie gut ist der Support erreichbar? Wie werden Probleme im Betrieb gelöst? Und kann die Kamera selbst positioniert bzw. nachjustiert werden?

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Tipp: Suchen Sie gezielt das Gespräch mit Betreiber:innen, die vor ähnlichen Herausforderungen gestanden sind wie sie. 

 

Tipp 3: Sehen Sie Kennzeichenerkennung als Grundlage und setzen Sie auf die richtige Software

Eine hohe Erkennungsrate ist der erste und wichtigste Schritt in Richtung Digitalisierung. Doch erst die richtige Software holt aus der Kennzeichenerkennung das volle Potenzial heraus: Sie spart Zeit im Alltag, indem zuvor manuelle Aufgaben automatisiert und digitalisiert werden.

Eine smarte Software sollte deshalb folgende Punkte abdecken:

  • Flexible Parkberechtigungen und Nutzergruppen
    Kostenlose Parkberechtigungen lassen sich einfach freischalten und verwalten, z.B. für Mitarbeitende, Lieferanten oder bestimmte Kundengruppen. Gleichzeitig können unterschiedliche Dauerparkverträge mit individuellen Nutzungsrechten, Zeitfenstern und Standorten abgebildet werden.
  • Volle Transparenz über den laufenden Betrieb
    Eine gute Software liefert 360-Grad-Einblicke in das Geschehen auf der Fläche: aktuelle Auslastung, belegte Stellplätze, erkannte Kennzeichen sowie Verteilung von Kurz- und Dauerparker:innen.
  • Basis für schnellen, digitalen Kundenservice
    Kennzeichendaten in Kombination mit Echtzeitinformationen ermöglichen einen effizienten Remote-Support. Anfragen lassen sich schnell lösen, ganz ohne Vor-Ort-Einsätze.
  • Integrierte Zahlungen und vereinfachte Buchhaltung
    Integrierte Zahlungsfunktionen ohne zusätzlichen Vertrag mit externen Zahlungsanbietern vereinfachen den Betrieb erheblich. Für registrierte Kurzparker:innen und Dauerparkende erfolgt die Abrechnung automatisch über das Customer Portal. Die angefallenen Parkgebühren werden einmal monatlich über das hinterlegte Zahlungsmittel eingezogen. Automatischer Zahlungsabgleich und effizientes Cashback-Management sorgen zusätzlich für eine deutlich schlankere Buchhaltung.
  • Zentrale, digitale Verwaltung aller Tarife und Regeln
    Tarife können jederzeit angepasst und sofort auf der Fläche ausgerollt werden. Rabattierungen lassen sich flexibel konfigurieren, Nichtzahler:innen werden automatisch nachverfolgt.

Der entscheidende Punkt: Kennzeichenerkennung allein digitalisiert noch keinen Parkplatz. Erst eine durchdachte Software macht aus erkannten Kennzeichen automatisierte Prozesse, bessere Kundenerlebnisse und messbare wirtschaftliche Vorteile.

 

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Fazit

Erfolgreiches Parkraummanagement beginnt mit der richtigen Entscheidung. Wer bei der Kennzeichenerkennung auf Daten, praxiserprobte Systeme und echte Erfahrungswerte setzt, legt den Grundstein für einen reibungslosen Betrieb. So lässt sich das volle Potenzial der Fläche nutzen und wirtschaftliche Einbußen werden gar nicht erst zum Thema.

 

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